Wir empfehlen

KALT-WARM Kompresse 8,5x14,5 cm
KALT-WARM Kompresse 8,5x14,5 cm
Abbildung ähnlich
0,95 €
0,99 €*
1 St
0,95 €/1 St
FENISTIL Tropfen
FENISTIL Tropfen
Abbildung ähnlich
5,90 €
7,00 €*
20 ml
29,50 €/100 ml
APOLINE Pinzette schräg 9,7 cm INOX rostfrei
APOLINE Pinzette schräg 9,7 cm INOX rostfrei
Abbildung ähnlich
9,45 €
1 St
9,45 €/1 St
EFFORTIL Tropfen
EFFORTIL Tropfen
Abbildung ähnlich
21,25 €
21,46 €*
50 ml
42,50 €/100 ml

Bienengiftallergie - richtig reagieren im Falle eines Stiches

 

© sergo321 AdobeStock 206256188
Beim Schlagwort „Bienenstich“ mögen die einen an ein köstliches, süßes Gebäck denken – andere jedoch, besonders jene bis zu fünf Prozent der Bevölkerung, die allergisch auf Bienengift reagieren, denken an möglicherweise lebensbedrohliche Situationen. 
Die Symptome treten bei Bienengift-Allergikern bereits kurz, nachdem die „Injektion“ erfolgt ist auf – deshalb ist auch ein unverzügliches Handeln erforderlich. Dass die Einstichstelle schmerzt, sich rötet und anschwillt, ist normal – bei Allergikern können jedoch noch plötzliche Abgeschlagenheit, Schwäche, Hautausschlag (Nesselsucht), Übelkeit, Erbrechen und Durchfall dazukommen; Fieber, Kopfschmerzen, auch ein Druckgefühl auf der Brust, Atemnot, die in schlimmen Fällen bis zum Atemstillstand führen kann und/oder Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, wie etwa Herzrasen oder ein Abfallen des Blutdrucks – auch ein Kreislaufkollaps oder Herzstillstand sind möglich.
Besteht der Verdacht auf eine Bienengiftallergie, ist es unumgänglich, dies ärztlich abklären zu lassen (Pricktest, Blutuntersuchung) – denn sollte sich diese Diagnose bestätigen, müssen vorbeugende Maßnahmen für den Ernstfall getroffen werden.
Möglich, ab dem Alter von etwa zehn Jahren, ist eine Hyposensibilisierung. Bei dieser Therapie werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren in regelmäßigen Abständen Dosen von Bienengift gespritzt, die kontinuierlich erhöht werden. Die Erfolgsquote dieser Behandlung liegt bei ansehnlichen 90 Prozent. 
Im Falle eines Stichs sollte generell schnell der Stachelapparat samt Giftblase aus der Haut gezogen werden, damit das Gift nicht weiter in die Haut gepumpt werden kann. Kühlung ist immer gut sowie die Behandlung mit antiallergischen Gels/Salben, gegebenenfalls innerlich Antihistaminika und/oder Kortikoide. 
Menschen, bei denen eine Bienengiftallergie diagnostiziert worden ist, erhalten in aller Regel von dem behandelnden Arzt ein Notfallpaket, das auch eine Adrenalinspritze enthält, durch deren Anwendung Atmung und Kreislauf wieder stabilisiert werden können. Die Anwendung sollte unverzüglich erfolgen, bevor es zu lebensbedrohlichen Situationen kommt.
Ganz wichtig: Kommt es unverhofft/erstmalig zu einer heftigen allergischen Reaktion, muss schnellstens der Notarzt gerufen werden.
 
Social Buttons von Facebook, Twitter und Google anzeigen (Datenschutzbestimmungen)
drucken
nach oben