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Nahrungsergänzungsmittel: Benötigen wir sie für einen gesunden Lebensstil?

 

Frau betrachtet Nahrungsergänzungsmitteltabletten

© Viacheslav Yakobchuk AdobeStock 305918557

Viele Menschen greifen täglich zu diversen Nahrungsergänzungsmitteln und hoffen, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. In den letzten Jahren gelangte man jedoch zur Erkenntnis, dass diese Präparate für gesunde Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung eigentlich nicht notwendig sind. Das Gegenteil kann sogar der Fall sein: Werden Nahrungsergänzungen einfach willkürlich eingenommen, können ungewünschte Nebenwirkungen auftreten. Allerdings kann die Supplementierung von Vitaminen und Mineralien für eine bestimmte Personengruppe nützlich sein.

Das A und O der Nahrungsergänzungen

Bei Nahrungsergänzungsmitteln handelt es sich um Konzentrate mit teils hoher Dosierung, die rein rechtlich in die Gruppe der Lebensmittel fallen. Erworben werden können sie in Apotheken, Drogerien und Supermärkten bzw. auch im Direktvertrieb über das Internet in Form von Pillen, Kapseln oder Säften.

Für gesunde Menschen, die sich gut und abwechslungsreich ernähren, ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln eher nicht empfohlen, da die benötigten Nährstoffe, Vitamine und Mineralien über die Ernährung aufgenommen werden. Hinterfragt werden sollte auch die Haltung, einen gesunden Lebensstil mit einer alleinigen Zufuhr von Supplementen herbeiführen zu wollen.

Gehört man jedoch zu einer besonderen Risikogruppe (z.B. Schwangere, chronisch Erkrankte oder Hochleistungssportler), kann eine Einnahme durchaus sinnvoll sein, sollte aber unbedingt unter fachlicher/ärztlicher Aufsicht erfolgen und regelmäßig kontrolliert werden. So sollten etwa Babys kurz nach der Geburt mit Vitamin K und in weiterer Folge mit Vitamin D versorgt werden und auch für Senioren kann die Einnahme von bestimmten Nahrungsergänzungen empfehlenswert sein, da die Nährstoffe im Alter nicht mehr so effizient aufgenommen werden. Dazu kommen auch noch Personen mit veganer Ernährung.

Faktencheck

  • Nahrungsergänzungsmittel können eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung nicht ersetzen.
  • Die angegebene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
  • Die Einnahme ist nur bei Personen in bestimmten Lebenssituationen sinnvoll.
  • Eine fachliche Beratung vorab ist unbedingt empfehlenswert.

Hier folgt eine kleine Übersicht zu ausgewählten Nahrungsergänzungsmitteln, die häufig verwendet werden:


_Magnesium
Magnesium zählt zu den Mineralstoffen und ist eines der meistgenutzten Nahrungsergänzungen. Konkret ist es am Energiestoffwechsel sowie an der Muskel- und Nervenfunktion beteiligt. Fehlt dem Körper Magnesium, sind Muskelkrämpfe und Ermüdung die Folge. Besonders ältere Menschen weisen durch eine verminderte Flüssigkeitsaufnahme des Öfteren einen Magnesiummangel auf.

_ Vitamin D
Größtenteils wird Vitamin D vom Körper mithilfe von Sonnenlicht hergestellt und kann beispielsweise durch Eigelb oder Leber auch in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Bekannt ist, dass Vitamin D zur Prävention von Osteoporose geeignet ist, da es sich positiv auf den Erhalt der Knochen auswirkt.
Wer im Frühjahr und Sommer ausreichend Sonne tankt, sollte das Depot für den Winter ausreichend aufgefüllt haben und muss daher keine zusätzlichen Präparate zu sich nehmen.
Wer unschlüssig ist, sollte dies mit einem Bluttest abklären lassen und keinesfalls das Vitamin D auf eigene Faust einnehmen. Ein zu hoher Vitamin-D-Spiegel kann nämlich zur Bildung von Nierensteinen führen.

_ Zink
Zink spielt eine große Rolle für unser Immunsystem und ist in sehr vielen Lebensmitteln in ausreichenden Mengen enthalten, wie z.B. in Fleisch, Käse, Fisch und Eiern. Ein Mangel an Zink ist demnach äußerst selten, eher sollte man eine Überdosierung vermeiden, da Zink ein Schwermetall ist und in hohen Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen kann.

_ Kalzium
Allgemein bekannt ist, dass Kalzium gut für Zähne, Knochen und die Funktion von Nerven und Muskeln ist. Da es in sehr vielen Lebensmitteln, insbesondere in Milchprodukten enthalten ist, kann auf eine zusätzliche Einnahme verzichtet werden.

Hinweise und Empfehlungen

Eine fachliche Beratung vor der Anschaffung und Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels ist unbedingt zu empfehlen und für Ihre Sicherheit unerlässlich. Von einer unkontrollierten Einnahme ist jedenfalls abzuraten.

Sollten Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen:
- Achten Sie auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten!
- Halten Sie sich an die vorgegebene Dosierung!
- Lesen Sie die Packungsaufschrift in Bezug auf Warnhinweise oder sonstige Beschränkungen!
- Nehmen Sie die Nahrungsergänzungsmittel idealerweise mit einer Mahlzeit ein!
- Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum!
- Lagern Sie die Verpackung außerhalb der Reichweite von Kindern!

Bei Unsicherheiten und Fragen stehen wir Ihnen in der Apotheke gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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