Vorbeugen, bevor die nächste Erkältungswelle kommt
![]() © upixa AdobeStock 86037058 Der Höhepunkt der Erkältungssaison wird meistens im Winter erreicht, doch grundsätzlich ist die gesamte kalte Jahreszeit auch Erkältungszeit. Eine reine Erkältung, auch als grippaler Infekt bezeichnet, ist zwar meistens harmlos und schnell wieder verschwunden, aber trotzdem nicht angenehm. Es gibt jedoch einige, oft sogar recht einfache Maßnahmen, die man ergreifen kann, um gar nicht so heftig von der Erkältungswelle erwischt zu werden. Immunsystem stärkenDer wichtigste Faktor in der Erkältungszeit ist ein starkes Immunsystem. Damit die Abwehrkräfte voll leistungsfähig sind, braucht man eine ausgewogene Ernährung mit der richtigen Menge an Vitamin C und anderen wichtigen Nährstoffen. U. a. kann es auch das Immunsystem schwächen, wenn der Vitamin-D-Pegel zu niedrig ist, was bei fast allen Menschen gegen Ende des Winters der Fall ist. Um Vitamin D herzustellen, braucht der Körper nämlich Sonne, die sich im Winter deutlich seltener blicken lässt. Andere Nährstoffe kann man gut über die Ernährung aufnehmen. Viel Vitamin C steckt zum Beispiel in:
Hier ist vor allem die regelmäßige Zufuhr wichtig, denn der Körper kann Vitamin C nicht speichern und scheidet zu viel davon einfach aus. Man sollte bei der Ernährung aber auch darauf achten, dass es dem Darm gut geht, denn dieser bestimmt mit darüber, wie gut das Abwehrsystem funktioniert. Für eine gesunde Verdauung sind Ballaststoffe, wie sie vor allem in Vollkorn, aber auch in Gemüse stecken, wichtig, aber auch ein gewisser Anteil an Milchprodukten wie Joghurt und Quark. Darüber hinaus hilft man dem Immunsystem mit weiteren Maßnahmen, besser durch die Erkältungszeit zu kommen, zum Beispiel:
Auch wenn ein starkes Immunsystem der Grundstein für einen guten Schutz vor Infektionen ist, gibt es weitere Dinge, die man im Alltag beachten sollte, um eine Ansteckung zu verhindern. Vorbeugen durch HygienemaßnahmenSo sind den meisten von uns die Hygienemaßnahmen aus der Pandemie-Zeit noch lebhaft in Erinnerung. Tatsächlich schützt häufiges Händewaschen auch vor vielen anderen Keimen, z. B. vor Grippeviren und den Erregern für Magen-Darm-Infektionen. Vor allem wenn man sich an Orten mit vielen Menschen aufgehalten hat, können sich Erreger über Türgriffe oder Haltestangen in der Bahn verbreiten. Händewaschen hilft dann, die Keime loszuwerden. Dabei braucht man kein spezielles Desinfektionsmittel, Wasser und Seife reichen vollkommen aus. Wichtig ist aber, die Hände gründlich zu waschen, also komplett einzuseifen, abzuspülen und richtig abzutrocknen. Auch das regelmäßige Lüften von Räumen ist sinnvoll, vor allem, wenn sich viele Personen darin aufhalten. Wer kann, kann Menschenansammlungen auch ein wenig meiden. Vor allem bei vielen Menschen in geschlossenen Räumen steigt das Risiko, sich anzustecken, enorm an. Das gilt gerade auch für die öffentlichen Verkehrsmittel zu Stoßzeiten. Das macht es Erregern sonst noch schwererKaum jemand wird es jedoch schaffen, den ganzen Winter über jedem Ansteckungsrisiko aus dem Weg zu gehen. Ein wenig schwerer macht man es den Krankheitserregern noch, indem man auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit achtet. Trockene Heizungsluft sorgt auch für trockene Schleimhäute, dort fällt es Erregern leichter, einzudringen und für die typischen Erkältungssymptome zu sorgen. Hier hilft teilweise bereits eine kleine Schale mit Wasser auf der Heizung. Auch Meerwasser-Nasensprays können hilfreich sein. Je nach Variante enthalten diese außer einer Salzlösung keine weiteren Wirkstoffe, deswegen muss man auch bei Weitem nicht so viel beachten wie bei Nasensprays gegen Schnupfen. Auch eine Nasendusche kann ein Baustein sein, um Erkältungen vorzubeugen. Ist der Schnupfen erst einmal da, kann man so die Keime ausspülen und die Infektion womöglich schneller loswerden. Doch auch bevor man niest, spült eine Nasendusche Krankheitserreger, von denen man im besten Fall noch gar nichts bemerkt hat, wieder aus. Das kann dazu beitragen, eine Ansteckung von vornherein zu verhindern.
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