Heizungsluft im Winter: Schutz der Schleimhäute vor dem Austrocknen
![]() © Maksymiv Iurii AdobeStock 240675605 Wenn im Winter die Temperaturen sinken, wird in Innenräumen die Heizung aufgedreht. Das bringt nicht nur wohlige Wärme und Gemütlichkeit, sondern auch trockene Luft. Bei vielen Menschen äußert sich das durch brennende Augen und trockene, juckende Schleimhäute. Sind diese durchgehend ausgetrocknet, kann das Risiko für Erkältungen und Atemwegsinfekte steigen. Wichtig ist daher, in Innenräumen für ein angenehmes Raumklima zu sorgen, um die Schleimhäute in der kalten Jahreszeit gesund zu halten. Warum trocknen die Schleimhäute im Winter besonders schnell aus?Der Winter bringt nicht nur Kälte, sondern auch trockene Luft – sowohl draußen als auch in beheizten Innenräumen. Für unsere Schleimhäute ist viel Feuchtigkeit jedoch wichtig, um ihre Funktionen erfüllen zu können. Vor allem die trockene Heizungsluft kann negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben:
Abgesehen von den negativen Folgen auf unsere Schleimhäute, kann die trockene Luft in Innenräumen die Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen. Durch die niedrige Luftfeuchtigkeit können sich Viren und Bakterien besser verteilen, da die winzigen Tröpfchen (Aerosole) nicht so leicht zu Boden fallen und eher eingeatmet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ist im Winter besonders niedrig, da kalte Luft generell weniger Feuchtigkeit annehmen kann. Das bedeutet: Wenn wir lüften, bringen wir zwar frische Luft rein, jedoch nur kalte und feuchtigkeitsarme Außenluft. Die Luft im Innenraum bleibt daher trotzdem großteils trocken. Tipps für gesunde Schleimhäute im WinterAuch wenn es im ersten Moment naheliegend scheint, die Heizung stark zurückzudrehen oder nur bei Bedarf zu heizen – das ist nicht die Lösung. Ist es in im Winter in Innenräumen großteils eher kühl, kann das zur Bildung von Schimmelpilzen führen.
Hinweis: Kritisch sehen Experten Geräte, die Wasser vernebeln und dabei Aerosole erzeugen, da diese die Bakterienkonzentration in der Luft erheblich erhöhen können. Lassen Sie sich diesbezüglich fachmännisch beraten! Um die Augen vor großer Austrocknung durch die Heizungsluft zu schützen, können Augentropfen zur Befeuchtung verwendet werden. Auch auf die Haut darf nicht vergessen werden! Damit es nicht zu trockenen Stellen und Juckreiz kommt, ist es sinnvoll, besonders im Winter Pflegeprodukte mit einem erhöhten Fettanteil zu verwenden.
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